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Ein komplexes Phänomen im Spannungsfeld unterschiedlicher Perspektiven und Entwicklungen

Prof. Dr. Andreas Eckert Prof. Dr. Andreas Eckert

Hybrid

Hörsaalangabe beim Haupteingang, Universität Zürich-Zentrum mit Live-Übertragung, Rämistr. 71, 8006 Zürich

Mi 09.09.2026 19:00 - 20:15

26S-0220-11

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Autismus wird heute sowohl medizinisch als neuromentale Entwicklungsstörung als auch im Sinne der Neurodiversität als wertfreie Variante menschlicher Wahrnehmung und Denkprozesse verstanden. Der Vortrag zeichnet die Entwicklung des Autismusverständnisses bis heute nach und stellt aktuelle Erkenntnisse zu Auftretenshäufigkeit, Ursachen und Komorbiditäten vor. Im Zentrum steht das Verstehen autistischer Wahrnehmungs- und Denkweisen, ergänzt durch neuropsychologische Ansätze und Innenperspektiven. Abschliessend wird die Situation in der Schweiz mit Angeboten und Handlungsbedarf beleuchtet.


Hinweis:

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Prof. Dr. Andreas Eckert Prof. Dr. Andreas Eckert Professor für Kommunikation, Bildung und Partizipation bei Autismus am Institut für Sprache und Kommunikation (ISK)
Nach langjähriger beratender und therapeutischer Tätigkeit in einem Autismus-Therapie-Zentrum und wissenschaftlicher Arbeit an der Universität Köln lehrt und forscht Prof. Dr. Andreas Eckert seit 2009 an der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik Zürich. Seit 2019 besetzt er dort eine Professorenstelle für Kommunikation, Bildung und Partizipation bei Autismus und leitet die hochschuleigene Fachstelle Autismus. Zudem ist er Gründungsmitglied des Partizipativen Forschungsnetzwerks Autismus in der Schweiz (PFAU). Er ist Autor zahlreicher Fachartikel sowie zweier Bücher zum Thema Autismus in der Schweiz.