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Prof. Dr. Angelika Malinar Prof. Dr. Angelika Malinar

Hybrid

Hörsaalangabe beim Haupteingang, Universität Zürich-Zentrum mit Live-Übertragung, Rämistr. 71, 8006 Zürich

Mo 18.05.2026 19:00 - 20:15

26S-0320-04

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Seit ihrem Wahlsieg 2014 verfolgen die Regierung von Narendra Modi und seine Partei BJP das erklärte Ziel, hinduistische Werte im modernen Indien zu revitalisieren. Indien soll zu jenem «Hindu-Staat» werden, den hindu-nationalistische Gruppen seit langem fordern. Sie propagieren den Hinduismus als nationales und kulturelles Erbe Indiens und sehen in Islam und Christentum «Fremdreligionen». Im Vortrag geht es zuerst um die Geschichte der nationalistischen Deutung des Hinduismus als «Hindu-Sein» (hindutva), danach um deren politische Umsetzung im gegenwärtigen Indien.


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Prof. Dr. Angelika Malinar Prof. Dr. Angelika Malinar Dr. phil., Prof. em. Indologie, Uni Zürich
Angelika Malinar studierte Indologie und Philosophie an der Universität Tübingen. Nach ihrer Promotion und Habilitation lehrte und forschte sie an der Universität Tübingen, der Freien Universität Berlin, der University of London (SOAS) sowie von 2009–2024 als Professorin für Indologie an der Universität Zürich. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen die Geschichte des Hinduismus, indische Philosophie, klassische und moderne indische Literatur sowie die Austauschbeziehungen zwischen Indien und Europa. Zu ihren zahlreichen Publikationen gehören «Hinduismus» (2009) und die mehrbändige «Brill´s Encyclopedia of Hinduism» (2009–2015).